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Alles, was du über den Inhaltsstoff Taurin wissen musst

Die organische Säure Taurin ist einer der wichtigsten Bestandteile in Energy Drinks, in unserem Gaming Booster aber auch beispielsweise in Milch und Fleisch. Aber was genau macht er eigentlich und warum solltest Du ihn brauchen? In diesem Artikel erklären wir Dir alles, was Du über diesen Inhaltsstoff wissen musst.

Aminosäure oder nicht – das ist nun die Frage

Oft wird Taurin als Aminosäure bezeichnet, dabei trifft das nur zur Hälfte zu. Genau genommen wird Taurin dadurch gewonnen, dass die beiden wirklichen Aminosäuren Methionin und Cystein von Deinem Stoffwechsel abgebaut werden. In Energy Drinks und in LevlUp befindet sich der Inhaltsstoff, indem dieser Vorgang künstlich durchgeführt wurde. Das macht das Taurin weder weniger effektiver, noch in irgendeiner Form ungesünder, also keine Sorge.

Taurin an sich ist semi-essentiell, das bedeutet, dass Dein Körper dieses selbst herstellen kann – es sei denn, es kommt zu Ausnahmesituationen. Wie etwa, wenn Du Dich im Wachstum befindest oder Du eine hohe körperliche Anstrengung hast. Dazu zählt nicht nur Sport, sondern auch ein stressiger Umzug oder eine Renovierung, bei der viel durch die Gegend geschleppt werden muss.

In Deinem ganzen Körper kommt diese Säure vor, allem voran in Deinen Organen (Gehirn, Herz, Leber, Lunge), in Deinem Blut und in Deinen Muskeln.

So viel Taurin braucht Dein Körper und wo du es herbekommst

Dein Stoffwechsel sorgt dafür, dass Du grundsätzlich schon einmal 125 mg Taurin produzierst.

Ernährst Du Dich sehr vorbildlich und ausgewogen, kann sich dieser Wert schonmal auf rund 400 mg täglich steigern. Ja, darum wollten Mama und Papa immer, dass Du schön brav Dein Gemüse aufisst. Das ist wie Gold für Deinen Stoffwechsel. Der zieht dann bei optimaler Leistung aus 100 Gramm Nahrung folgende Werte:

  • Fleisch und Geflügel – bis zu 306 mg
  • Milch und Milchprodukte – bis zu 8 mg
  • Meeresfrüchte – bis zu 827 mg

Nun verhält es sich so, dass gewisse Organe stärker auf Taurin angewiesen sind, als andere. Die weißen Blutkörperchen zum Beispiel brauchen es genauso dringend, wie Muskeln und das Gehirn. Erst an zweiter Stelle folgt die Versorgung der restlichen Organe.

Wie viel genau Du brauchst, hängt immer von Deinen Lebensumständen ab. Bei sehr wenig körperlicher Aktivität kommst Du schon mit der Menge aus, die Dein Körper selbst produziert. Sportler hingegen versprechen sich oft große Vorteile durch Taurin, da sie hoffen, dadurch eine höhere Leistung zu erzielen.

Als maximale Höchstgrenze gilt aber täglich 3000 mg!

Was passiert sonst noch im Körper, wenn er Taurin bekommt?

Dass es an der Herzfunktion und dem zentralen Nervensystem beteiligt ist, weiß man heutzutage sicher.

Außerdem wirkt sich zum Beispiel positiv auf die Durchblutung aus. Vor allem übergewichtige Menschen können von dieser Eigenschaft profitieren, da sie hiermit oft Probleme haben. In wissenschaftlichen Tests wurden Betroffene mit Taurin versorgt und so konnte man diesen Effekt sicherstellen. Ihre Durchblutung hat dabei ein normales Level erreicht.

Andere Tests haben sich auf Personen mit Herzproblemen konzentriert. Betroffene mussten Spaziergänge machen, was ihr Herz schon stark beansprucht hat. Nach der Einnahme von Taurin konnte man zwar eine kleine Leistungssteigerung feststellen, die grundsätzliche Problematik wurde dadurch aber nicht aus der Welt geschafft.

Du siehst also, es gibt noch jede Menge interessanter Dinge, die man in der Wissenschaft mit Taurin ausprobieren möchte. Dabei geht es jedoch stets um den Inhaltsstoff an sich, denn in herkömmlichen Energy Drinks befinden sich zudem noch Koffein und Zucker – und die können eine negative Wirkung auf den Herz-Kreislauf haben.

Generell gilt, dass die Leistungssteigerung nicht durch einen bestimmten Inhaltsstoff, sondern durch die Reaktion Deiner Organe auf diesen passiert.

Mit welchen Nebenwirkungen muss man bei Taurin rechnen?

Wie zuvor schon erwähnt, gibt es eine Höchstgrenze von 3000 mg. Wenn Du diese nicht überschreitest, dann wirkt sich Taurin an sich nicht negativ auf Deinen Körper und seinen Kreislauf aus.

Entscheidend ist hier stets, in welcher Kombination Du diesen Inhaltsstoff zu Dir nimmst. Außerdem solltest du auch immer auf dich und deinen Körper hören und entsprechend reagieren.